Elbsandsteingebirge / Sächsische Schweiz

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Gepostet am Aug 18, 2016 in Aktivurlaub, Wandern | Keine Kommentare

Wanderung ©Achim Meurer

Malerweg: Ein Teil der Etappe 7 mit Pfaffenstein

Auf einer Teiletappe vom Malerweg liegt ein sehr interessanter Aussichtspunkt: Der Pfaffenstein. Aber auch, wenn man den Malerweg nicht geht, ist der Pfaffenstein ein lohnendes Ausflugsziel.

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Wir sind direkt vom Parkplatz gestartet. Am besten zieht man hier ein Tagesticket, da man ja doch vorher nie weiß, wie lange man bleiben wird…

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Es gibt hier – wie bei vielen anderen Teilstücken des Malerwegs – verschiedene Wegvarianten. Zum Teil unterschieden nach Schwierigkeitsgrad. Uns hatte man das Nadelöhr empfohlen. Na dann!

Zunächst geht es ein kleines Stück, einen Plattenweg hinauf mit tollem Blick auf die Festung Königstein. Dann geht es auch schon in den Wald über einen Pfad. Da beginnen dann auch die Stufen.

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Aber es gibt einen lauschigen Platz unter einem großen Felsvorsprung für eine kurze Rast. Aber dann geht es weiter. Stufe für Stufe… Es sind Holzbretter, in Stein gehauene Stufen oder Stahlleitern. Aber es geht immer bergauf.

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Zwischendurch geben die Felsen immer mal wieder den Blick frei in die Weite und man kann schon erahnen, was einen oben erwartet. Kurz durchatmen und weiter.

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Und dann kommt auch schon das Nadelöhr. Puh! Das sieht wirklich eng aus. Ob wir da mit unserem Rucksäcken durchpassen? Man muss sich schon eng an die Leiter drücken, damit das Gepäck auf dem Rücken auch noch durchpasst. Empfindlich sollten Kleidung und Taschen nicht sein.

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Belohnt wird man oben auf jeden Fall mit einem grandiosen Weitblick. Zahlreiche Felsen laden zum Entdecken ein und überall gibt es Aussichtspunkte – mal mit Geländer  – mal ohne. Sowohl Ausblick als auch Felsen animieren zum Fotografieren. Viele andere markante Tafelberge oder Sehenswürdigkeiten lassen sich da oben erspähen.

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Wer noch nicht genug hat vom Klettern und von Enge, der kann sich auf die Suche nach der Höhle begeben. Hier soll sich ein Geldfälscher längere Zeit versteckt haben. Die Höhle ist nicht ganz leicht zu finden, aber so richtig verlaufen kann man sich da oben auch nicht wirklich.

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An der Höhle haben wir sogar Leuchtmoos entdeckt. Das strahlt wirklich ziemlich hell. Faszinierend.

Wer mag, kann auf dem Tafelberg ein Picknick abhalten oder aber Einkehren. Selbst die Mitarbeiter der Gaststätte müssen jeden Morgen aufsteigen. Einen bequemen Weg oder gar Anfahrt mit dem Auto gibt es nicht.

Gleich neben dem Restaurant gibt es nicht nur einen Aussichtsturm sondern auch ein altes verlassenes Gebäude. Hier kann man auch so einiges entdecken.

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Vor dem Abstieg über einen der vielen Wege kann man noch die Barbarine besuchen. Um diesen markanten Felsen rankt sich ebenfalls eine Sage. Eine Jungfrau soll hier zu Stein erstarrt sein, weil sie nicht gehorsam war… Auch dieser Platz ist etwas versteckt, aber mit ein wenig Entdeckergespür sollte es klappen.

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Gleich daneben gibt es einen weiteren Ausblick auf die Felsnadel. Aber hier braucht es schon einiges an Klettergeschick. Ich habe da gepasst. Man muss nicht alles im Leben mitmachen…

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Als Abstieg haben wir eine andere Strecke gewählt. Aber auch wieder eine mit Stufen und Leitern und witzigen Felsformationen. Es lohnt sich übrigens immer, sich auch mal umzudrehen. Denn dann bietet sich ein komplett anderer Anblick. Und wenn man einen anderen Rückweg wählt, kommt man ja nicht mehr in den Genuss. Also ab und zu mal zurück blicken!

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Am Ende sind wir über einen mit Steinplatten belegten Waldweg wieder zu grandiosen Ausblick auf die Festung Königstein gelangt und von da über den Plattenweg zum Parkplatz.  Zeitangaben sind hier Schall und Rauch. Am besten mehr Zeit einplanen, als irgendwo angeschrieben…

Fotos ©Achim Meurer

 

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