Die kleine Stadt Pirna an der Elbe bietet nicht nur das grandiose Canalettogemälde als Ansicht. Wer sich in die zahlreichen Gassen und Straßen begibt, kann viele interessante Dinge entdecken.

Ein Gebäude mit einem markanten Stufengiebel in leuchtendem Rot und Weiß. Der Giebel weist ein mehrstufiges Design mit Ziegelakzenten auf, die die weißen Abschnitte umranden. Das Gebäude hebt sich vor einem klaren blauen Himmel ab und zeigt eine Mischung aus historischen und architektonischen Stilen.©: Achim Meurer

Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und sind mit Kamera und offenen Augen durch Pirna geschlendert. Es gibt viele verschiedene Dinge zu sehen und zu fotografieren. Da sind die uralten Fassaden und Giebel. Aber auch die Dächer sind nicht zu verachten.

Eine malerische Kopfsteinpflasterstraße gesäumt von charmanten, farbenfrohen Gebäuden unter einem klaren blauen Himmel. Vor den Gebäuden sind Fahrräder abgestellt und ein paar Topfpflanzen tragen zur malerischen, einladenden Atmosphäre bei. Im Hintergrund ist auf einem Hügel ein größeres Gebäude zu sehen.
Eine Nahaufnahme des Dachs eines traditionellen Gebäudes mit Terrakottafliesen und mehreren kleinen Dachgauben. Der blaue Himmel bildet einen klaren Hintergrund und betont die architektonischen Details des Gebäudes.©: Achim Meurer
Eine Nahaufnahme eines historischen Gebäudes mit kunstvollen architektonischen Details, weißen Wänden und rot-orangen Ziegeldächern. Die Fassade umfasst dekorative Giebel, Pilaster und Bogenfenster vor einem strahlend blauen Himmel mit vereinzelten Wolken.©: Achim Meurer

Portale gibt es an nahezu jedem Haus zu entdecken. Es gibt auch noch einige Sitzportale. Eine geniale Erfindung. Warum gibt es das heute nicht mehr?

Eine doppelte Holztür mit aufwendigem schmiedeeisernen Schnörkelwerk in einem steinernen Torbogen. Die Fassade des Gebäudes besteht aus hellem Stuck mit dekorativem Mauerwerk. Auf der linken Seite befinden sich eine Messingplakette und eine Türklingel, auf der rechten ein graues Regenfallrohr. Vorne ein gepflasterter Gehweg.
Das Bild zeigt den Eingang zu einem charmanten Restaurant im europäischen Stil mit Sitzgelegenheiten im Freien. Der Eingang verfügt über einen dekorativen Torbogen mit kunstvollen Schnitzereien und einem Porträt darüber. Auf beiden Seiten des Eingangs befinden sich zwei Menütafeln, und neben dem Eingang stehen Tische mit roten Stühlen.©: Achim Meurer
Eine Untersicht eines alten, detailreichen Steintorbogens mit verwitterten Oberflächen, der einen Kontrast zu einer leuchtend pfirsichfarbenen Gebäudefassade mit Fenstern darüber und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund bildet.©: Achim Meurer

Über den Portalen findet man oft noch Hausmarken. Die haben beschrieben, wer in dem Haus wohnt, bevor die Hausnummern erfunden und vergeben wurden. Einige Details wie Türklopfer laden natürlich auch zum ablichten ein.

Eine detailreiche Steinschnitzerei an einer Wand zeigt zwei menschliche Figuren, die dicht beieinander stehen. Die Figur auf der linken Seite scheint weiblich zu sein, die Figur auf der rechten ist männlich. Beide sind von kunstvollen dekorativen Elementen umgeben, die möglicherweise eine mythologische Szene darstellen.©: Achim Meurer
Ein steinerner Torbogen mit aufwendigen Verzierungen umrahmt eine Holztür darunter. Über dem Bogen befindet sich eine datierte Gedenktafel aus dem Jahr 1858 mit den Initialen „MWB“. Sonnenlicht beleuchtet das weiße Mauerwerk und bildet einen Kontrast zur dunklen Hintergrundwand.©: Achim Meurer
Über einer Tür ist ein blaues Schild mit der Hausnummer 1 angebracht. Das dekorative dreieckige Emblem zeigt ein Auge, das von goldenen Strahlen umgeben ist. Unter dem Auge steht die Inschrift „Gott gilt Gnade“ und die Jahreszahl „1748“. Die Tür hat einen grünen Rahmen und dekoratives Glas.©: Achim Meurer

Ein weiteres tolles Fotomotiv bilden die verschiedenen Werbeschilder, die zum Teil historisch aber auch zum Teil im alten Stil gehalten sind.

Eine rostige, verzierte Metallhalterung hält ein verwittertes Ladenschild mit der Abbildung von zwei Brezeln. Über dem Schild prangt ein blaues Straßenschild mit weißer Schrift „Am Markt“. Im Hintergrund sind eine helle Stuckwand und ein Fensterrahmen zu sehen.©: Achim Meurer

Es lohnt sich also, ab und zu mal nach oben zu schauen.

Ein Metallschild hängt an einer Kette vor einem strahlend blauen Himmel. Das Schild zeigt die Silhouette einer Person auf einem Pferd, die einen Arm erhoben hat. Das Schild ist rund und an einem Gebäude befestigt, dessen orangefarbene Fassade auf der linken Seite teilweise sichtbar ist.©: Achim Meurer

Aber auch auf dem Boden gibt es was zu sehen. Also die Augen schweifen lassen. Es gibt Hinterhöfe und Tordurchgänge, Gassen und Wege. Hinter jeder Ecke und selbst in einem Hauseingang gibt es etwas zu entdecken.

Auf einem Holzschild an einer beigen Wand steht „Knabenschänke“ und darunter in kleinerem Text „Alte Knabenschule 1583-1830“. Über dem Schild befindet sich ein Fenster, in dessen Mitte eine runde Lampe hängt.©: Achim Meurer
Ein Steinbrunnen vor einer blassgelben Wand zeigt eine Reliefskulptur einer Person, die eine große Muschelschale hält. Wasser fließt aus der Schale in ein darunter liegendes rechteckiges Becken. Die Skulptur wird von einem gewölbten Steinhintergrund eingerahmt und an der Vorderseite ist eine Gedenktafel angebracht.©: Achim Meurer
Ein Teil eines Baumstamms und große Wurzeln, die sich auf komplizierte Weise vor einer beigefarbenen Steinmauer verflechten. Der Boden ist von getrockneten Blättern umgeben und um den Sockel herum sind teilweise Ziegelsteine sichtbar.

Wer noch nicht genug hat von alten Steinen und Geschichten, kann auch durch die Grünalagen streifen, zum Schloss hinauf gehen oder noch das Elbufer besuchen.

Ein großer, belaubter Baum mit grünem Laub steht in einem sonnenbeschienenen Innenhof, der von historischen Steingebäuden umgeben ist. Rechts vom Baum ist eine Statue zu sehen, und über ihm ist ein heller, klarer Himmel. Die Szene ist heiter und hell, und das Licht fällt durch die Blätter.©: Achim Meurer
Eine lange Steintreppe führt einen Hügel hinauf, gesäumt von jungen Bäumen mit spärlichem Laub. Grünes Gras umgibt den Weg. Im Hintergrund ist ein großes Gebäude mit architektonischen Details unter einem klaren blauen Himmel zu sehen. Auf einem Schild auf der rechten Seite steht „Sicherheit“.©: Achim Meurer
Eine Frau mit langen grauen Haaren und ein Kind gehen an einem sonnigen Tag eine Steintreppe hinauf, die mit einem Metallgeländer gesäumt ist. Umgeben von üppigem grünem Gras und Bäumen. Eine andere Person, von hinten sichtbar, geht voran.©: Achim Meurer
Eine malerische Aussicht auf eine europäische Stadt mit Gebäuden mit roten Dächern und einem markanten Kirchturm in der Ferne. Der Vordergrund ist von üppigen grünen Bäumen eingerahmt, darüber wölbt sich ein klarer blauer Himmel. Die Architektur und die natürliche Umgebung schaffen eine malerische, ruhige Atmosphäre.
Ein weißes Fährschiff fährt auf einem breiten Fluss, der an einer malerischen Stadt mit bunten Häusern und von Bäumen gesäumten Straßen unter einem klaren blauen Himmel grenzt. Das Boot nähert sich einem kleinen, modernen Metalldock auf der rechten Seite des Bildes.

Pirna: Ein Juwel zwischen Dresden und der Sächsischen Schweiz

Entdecke Pirna, eine charmante Stadt an der Elbe, die dich mit ihrer malerischen Altstadt, reicher Geschichte und idealer Lage in ihren Bann zieht. Als Tor zur Sächsischen Schweiz und nur einen Katzensprung von Dresden entfernt, bietet dir Pirna das perfekte Basislager für deine Erkundungen der Region.

Historische Altstadt: Ein Freilichtmuseum

Tauche ein in die Geschichte, während du durch die engen Gassen der Altstadt schlenderst. Prächtige Bürgerhäuser aus Sandstein, lauschige Innenhöfe und der malerische Marktplatz versetzen dich in vergangene Zeiten. Kein Wunder, dass der berühmte Maler Canaletto die Schönheit Pirnas in seinen Gemälden verewigte.

Kulinarische Genüsse und Shopping

Pirna verwöhnt dich mit der größten Dichte an Restaurants, CafĂ©s und Bars im Elbsandsteingebirge. Probiere lokale Spezialitäten wie die sächsische Eierschecke oder genieße ein frisch gebrautes Pirnaer Bier. Shoppe in individuellen Boutiquen und entdecke handgefertigte “Pirnaer Unikate” als besondere Souvenirs.

Kultur und Natur im Einklang

Besuche das Landschloss Zuschendorf mit seiner prächtigen botanischen Sammlung oder erlebe die Blütenpracht je nach Saison. Für Kulturliebhaber bietet Pirna zahlreiche Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten, die die reiche Geschichte der Stadt lebendig werden lassen.

Tor zur Sächsischen Schweiz

Nutze Pirna als idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die atemberaubende Natur der Sächsischen Schweiz. Ob Wandern, Klettern oder eine gemütliche Schifffahrt auf der Elbe – hier findest du dein persönliches Abenteuer.

Praktische Tipps für deinen Aufenthalt

  • Mit der “Gästekarte mobil” nutzt du kostenlos öffentliche Verkehrsmittel und erhältst Rabatte für Freizeiteinrichtungen in der Region.
  • Besuche den Wochenmarkt am Rathaus für lokale Spezialitäten und frische Produkte.
  • Plane einen Abstecher zur Felsenbühne Rathen, einem der schönsten Naturtheater Europas.

Pirna vereint auf einzigartige Weise städtischen Charme mit der Nähe zur Natur. Ob du einen romantischen Städtetrip, einen aktiven Outdoor-Urlaub oder eine Kombination aus beidem suchst – Pirna ist der perfekte Ort, um die Schönheit Sachsens zu erleben. Lass dich von der Gastfreundschaft der Einwohner und der Vielfalt der Angebote begeistern. Willkommen in Pirna – deinem neuen Lieblingsort an der Elbe!

Fotos © Achim Meurer

Bildnachweise:

  • Hauswandverzierung: Achim Meurer
  • Detail aus Pirna: Achim Meurer
  • Rathaus: Achim Meurer
  • Eingang Deutsches Haus: Achim Meurer
  • Türbogen: Achim Meurer
  • Schlussstein: Achim Meurer
  • Schlussstein: Achim Meurer
  • Schlussstein: Achim Meurer
  • Bäckerschild: Achim Meurer
  • Schild: Achim Meurer
  • Schild: Achim Meurer
  • Erlpeter: Achim Meurer
  • Klosterhof: Achim Meurer
  • Treppenaufstieg zum Schloss: Achim Meurer
  • Treppenaufstieg zum Schloss: Achim Meurer
  • Logo Sächsisch-Böhmische Schweiz: TVSSW
  • Winterwandern Nationalparkregion Sächsische Schweiz: Sebastian Thiel
Author

Mitarbeiterin TVSSW

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