Elbsandsteingebirge / Sächsische Schweiz

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Gepostet am Apr 24, 2017 in Reiseberichte, Wandern | 5 Kommentare

Wanderung ©Achim Meurer

Ein Teilstück vom Malerweg

Heute sind wir ein Teilstück der Malerweg Etappe 4 gegangen. Für den ganzen Malerweg oder eine ganze Etappe haben wir leider keine Zeit. Aber ein Teilstück ist genau so interessant.

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Wir haben uns die Schrammsteine ausgesucht und sind in Ostrau eingestiegen. Ab den ersten Metern ist dieser Weg wunderschön. Es geht durch den Wald und an jeder Kurve bietet sich ein anderes Bild. Mal ein schmaler Hohlweg. Mal ein breiter Spazierweg mit lichtem Wald an der Seite. Und dann wieder dichtere Pflanzen mit bemoosten Steinen. Es wird nie langweilig.

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Immer wieder gehen von dem Weg gekennzeichnete Pfade für die Klettersportler ab. Diese haben wir aber rechts oder links liegen lassen und sind auf dem Malerweg geblieben.

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Übrigens hat hier jeder Felsen auch einen eigenen Namen. Manche sind der Form nachempfunden. Manche aber auch nach den Kletterern, die sie zuerst bewältigt haben. Oder es gibt eine Sage dazu.

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Wir Meurers mussten natürlich unbedingt zum „Meurerturm“. Ist ja klar! Dank einer detaillierten Beschreibung in einem Kletterbuch, haben wir ihn dann auch recht schnell gefunden. Sehr beeindruckend. Schön, dass unsere Namensvettern auch schon mal hier waren.

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Nach kurzer Zeit waren wir beim Schrammsteintor. Hier kann man schon mal eine ganze Weile zubringen. Die Felsen haben faszinierende Formen und Farben. An jeder Ecke sieht man Gesichter oder Figuren. Und der Platz hat einfach etwas. Für Fotografen ist dieser Ort auch eine Fundgrube. Hier kann wohl keiner einfach vorbei gehen…

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Am Tor begegnet man auch den ersten Treppenstufen. Ein kleiner Vorgeschmack auf den weiteren Weg… Immer wieder gibt es hölzerne Stufen oder in den Stein gemeißelte Trittflächen. Das alles macht den Weg richtig malerisch.

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Ab und zu gibt es tolle Aussichten mit Weitblick und dann geht man wieder durch schattige Waldpartien. Schmale Pfade mit Blaubeerbüschen an den Seiten und weite von Wurzeln durchzogene Wege. Wieder ist die Strecke abwechslungsreich und sehr schön.

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Der Aufstieg zur Schrammsteinaussicht besteht aus Stufen, Leitern, Gittern und Felstritten. Nicht für jeden geeignet. Aber es gibt Ausweichstrecken, die etwas weniger herausfordernd sind. Hier sollte man sich vorher gut informieren. Auch, ob der Weg für Hunde geeignet ist. Nicht jeder Vierbeiner mag über Gitter laufen und muss dann vielleicht getragen werden.

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Für alle, die die trittfest sind und zur Aussicht gelangen, bietet sich ein grandioses Schauspiel. Freier Rundumblick in die Ferne und stilechte Steinbänke für eine kleine Rast. Auch Fotografen kommen hier wieder auf ihre Kosten. Einfach wunderschön.

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Der Abstieg erfolgt wieder über Leitern und Stiegen. Ein tolles Highlight auf der Etappe vom Malerweg. Der  gesamte Weg ist ein sehr schönes Erlebnis. Hier kann man tatsächlich sagen: Der Weg ist das Ziel!

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Gastbeitrag Monika Meurer

Fotos © Achim Meurer

Infos zum kompletten Malerweg findet ihr hier: www.malerweg.de

5 Kommentare

  1. Hallo, ein toller Bericht und schöne Fotos!!
    Könnt ihr mir ggf. etwas helfen und sagen, wie ich von Berlin aus mit der Bahn (bzw. alle öffentlichen Verkehrsmittel) dorthin anreisen könnte?
    Vielen Dank!!

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    • Also du kannst von Berlin mit dem Zug (EC) direkt ohne Umsteigen bis nach Bad Schandau fahren. Dann könntest du mit der Fähre nach Bad Schandau auf die andere Elbseite fahren und dem Wegweiser Zugangsweg Malerweg benutzen. Oder du suchst dir eine Busverbindung aus: http://bit.ly/2py13sK vom Nationalparkbahnhof Bad Schandau zur Schrammsteinbaude Postelwitz.
      Viel Spaß!

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  2. Für mich als Rollstuhlfahrerin ein wunderbarer Bericht!

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  3. Sehr schöne Bilder und nachahmenswerte Tour….
    was haben wir doch für eine wunderschöne Heimat…

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Trackbacks/Pingbacks

  1. Wandern auf der Etappe 4 vom Malerweg - […] Die ganze Geschichte findet Ihr hier auf dem Elbsandsteingebirge-Blog. […] (0)

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