Elbsandsteingebirge / Sächsische Schweiz

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Gepostet am Jul 11, 2016 in Wandern | Keine Kommentare

Amselsee mit Wanderern ©Achim Meurer

Zum Amselfall und wieder zurück

Wir sind ein Teilstück vom Malerweg gegangen und zwar direkt ab Kurort Rathen. Zunächst führt ein breiter Weg in den Amselgrund.

Nach wenigen Metern kommt man schon an die erste interessante Sehenswürdigkeit: Die Felsenbühne. Der Weg geht steil nach oben – dieses Mal ohne Stufen – und dann steht man am Eingang zum Theater. Die Kulisse ist beeindruckend. Die hohen Felsen und die bespielbare Bühne ist hier deutlich größer. Können doch die Schauspieler auch auf einem schmalen Pfad oben am Felsen agieren. Wenn nicht geprobt oder gespielt wird, kann man die Felsenbühne gegen einen kleinen Obulus besichtigen. Der Weg führt dann wieder über die gleiche Strecke zurück.

Aufstieg zur Felsenbühne ©Achim Meurer

Felsenbühne Rathen ©Achim Meurer

Ein kurzes Stück weiter sieht man schon den Amselsee. Auch hier im Hintergrund eine beeindruckende Felskulisse. Wer mag, kann hier ein Ruderboot oder ein Tretboot ausleihen und gemütlich über den See schippern.

 

Amselsee ©Achim Meurer

Boote am Amselsee ©Achim Meurer

Wir sind aber weiter gegangen. Der See zieht sich etwas in die Länge und am Ende gabelt sich der Weg. Geradeaus geht es zum Amselfall und das ist auch der Malerweg.

Und schon wird es wieder urig. Man geht über Wurzeln und schmale Pfade. Mit Steinen gepflasterte Wege und über die verschiedensten Stufen. Mal aus Holzbrettern, mal in den Stein gehauen. Mal aus Metall. Alle paar Meter gibt es eine Abwechslung. Pro-Tipp: Wer den Weg nur in eine Richtung geht, sollte sich ab und zu mal umdrehen. Da sieht nämlich alles gleich komplett anders aus. Und Fotografie-Begeisterte sollten gleich mal mehr Zeit einplanen. Man bleibt nämlich alle paar Meter stehen und macht ein Foto…

Zum Amselfall geht man auch ein Stück an einem schönen gurgelnden Bach entlang. Eigentlich eh klar… Irgendwo muss das Wasser ja hin vom den Wasserfall.

Amselfall ©Achim Meurer

Rechts und links vom Weg gibt es einiges zu entdecken. Botaniker kommen hier auf ihre Kosten. Oder man versucht einfach rechts und links am Wegrand in den Felsformationen Gesichter oder andere Figuren zu entdecken.

An einer kleinen Brücke über den Bach, teilt sich der Weg. Links geht es zu den Schwedenlöchern und geradeaus und bergauf geht es zum Amselfall. Nur noch ein kleines Stück und man sieht schon das Haus mit dem hölzernen Giebel und der großen Aufschrift „Amselfall“.

Brücke ©Achim Meurer

In dem Haus befindet sich auch ein Informationszentrum vom Nationalpark mit Spielen für Kinder. Audio-Informationen über die Entstehung und schönen Naturfilmen über die Wasseramsel. Der Eintritt ist übrigens frei!

Der Wasserfall ist zunächst ein Rinnsal. Sieht auch schön aus. Aber es geht noch mehr. Was sehr viele Leute nicht wissen: Gegen eine geringe Gebühr von 30 Cent, kann man aus dem Rinnsal einen rauschenden Wasserfall machen!!

Amselfall ©Achim Meurer

 

 

Amselfall komplett ©Achim Meurer

Unbedingt investieren. Es ist ziemlich beeindruckend, wenn man das laute Rauschen hört und dann plötzlich so ein Wasserschwall den Fels herunter stürzt. Eventuell muss man ein paar Minuten warten, bis das Schauspiel wiederholt werden kann. Aber es gibt dort auch einen Kiosk, einen Imbiss und Toiletten. Unbedingt beim Wandern immer ein paar Münzen mitnehmen: 50 Cent und 20 Cent. Diese Münzen muss man nämlich öfters für die WC-Nutzung einwerfen. Hier kann man also die Wartezeit bis zum nächsten Wasserfallen gut überbrücken.

Der Malerweg würde dann weiter führen, aber wir sind den gleichen Weg wieder zurück gegangen, Richtung Kurort Rathen.

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Abstecher zu den Schwedenlöchern gemacht. Auch hier geht es wieder treppauf mit vielen Stufen. Und hier gibt es einige Engstellen im Felsen. Es geht stetig bergan und man kann sich gut vorstellen, warum Menschen sich hier gut verstecken konnten.

Schwedenlöcher Treppenaufstieg Holz ©Achim Meurer

Schwedenlöcher Treppe Aufstieg Stein ©Achim Meurer

Engstelle ©Achim Meurer

Würde man dort weiter gehen, dann käme man auch wieder zur Bastei, aber wir sind auch hier den Weg einfach wieder zurück gegangen. Hier ist das ja keinesfalls langweilig, weil der Weg in die andere Richtung komplett anders aussieht.

Auch in den Schwedenlöchern lohnt sich ein Blick nach links und rechts vom Wegesrand. Sei es um interessante Pflanzen zu entdecken oder Felsformationen zu bestaunen.

Schwedenlöcher Rückweg ©Achim Meurer

Bächlein ©Achim Meurer

Der Abstieg führte uns wieder zurück am Amselsee vorbei. Ach ja – hier gibt es einen Bootsschein-Automat… Und dann an dem Eingang zur Felsenbühne vorbei wieder nach Rathen. Insgesamt waren wir so gut 3,5 Stunden unterwegs. Eine schöne Tour.

Bootsscheinautomaten ©Achim Meurer

Gastbeitrag: Monika Meurer

Fotos ©Achim Meurer

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