Urlaubsmagazin Saechsische Schweiz 2026

URLAUBSMAGAZIN Sächsische Schweiz 2026 www.saechsische-schweiz.de 30 ACTION UND ABENTEUER barrierefrei Wandertipps MAHLZEIT! Wandern und genießen: Das gehört in der Sächsischen Schweiz zusammen. Mal wartet eine Bank mit Panoramablick, mal ein stiller Wiesenplatz oder eine Mühle mit Geschichte. Wir haben Einheimische gebeten, uns ihre liebsten Picknickplätze zu verraten – und die Wege dahin. Stille genießen am Schrammsteinblick Lydia Schmid, 47 Jahre, Beauftragte für Inklusion im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aus Pirna »Für unsere Familienausflüge braucht es nicht viel: ein Stück Natur, eine weite Aussicht und einen Picknickkorb mit frischen Brötchen. Neu für uns entdeckt haben wir die Hochebene bei Reinhardtsdorf-­ Schöna. Es liegt eine unbeschreibliche Ruhe über den Wiesen, und der Blick hinüber zu den Schrammsteinen ist traumhaft. Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Touristinformation. Am kleinen Feuerwehrhäuschen hält man sich links und biegt dann auf die Straße Schrammsteinblick ein. Der Name sagt es schon: Das berühmte Felsenriff bildet hier ein herrliches Panorama. Am Ende des Weges befindet sich ein kleiner Picknickplatz im Grünen. Das Schöne daran: Die Tour verläuft überwiegend entlang verkehrsarmer Straßen auf Asphalt. Mit Unterstützung ist sie auch für Menschen im Rollstuhl gut zu bewältigen. Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Schrammsteinblick an sonnig-warmen Herbsttagen, wenn die Laubfärbung bereits eingesetzt hat. Dann taucht die Landschaft in ein goldenes Licht und die Felsen leuchten. Zurück geht es auf gleicher Strecke – oder über eine kleine Dorfrunde, vorbei an hübschen Vorgärten.« Mühlenromantik im Wesenitztal Carsten Arndt, 50 Jahre, Mühlenbetreiber aus Elbersdorf »Nur wenige Schritte von unserer Elbersdorfer Mühle entfernt beginnt ein wahrhaft poetischer Spaziergang. Am liebsten gehe ich flussaufwärts zur Teufelskanzel, einem felsigen Vorsprung am Wasser. Der Weg schlängelt sich durch einen Buchenwald, der besonders im Herbst mit seiner prächtigen Laubfärbung für mich ein echter Inspirationsort ist. Ich habe ihm sogar schon einige Zeilen gewidmet. Von der Teufelskanzel führt der Weg weiter über den Peschelweg bis zum Belvedere Schöne Höhe, dem Goethe gewidmeten Turmschlösschen von 1830. Über den Dittersbacher Schlosspark gelangt man zurück ins Wesenitztal. Wieder an der Mühle angekommen, laden am anderen Flussufer teils überdachte Picknickplätze zur Rast ein. Interessierte können bei uns das alte Wasserrad, Turbinen und Mühlenmodelle bestaunen. Wer sich vorab anmeldet, erhält auch Einblicke in das Innere unseres Denkmals – und am Pfingstmontag, zum Deutschen Mühlentag, ist sowieso geöffnet.« 6,5 Kilometer 2:00 Stunden 5,3 Kilometer 1:30 Stunde NACHWANDERN: NACHWANDERN: TVSSW/Florian Trykowski

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