Urlaubsmagazin Sächsische Schweiz

URLAUBSMAGAZIN Sächsische Schweiz 2025 www.saechsische-schweiz.de 22 BEWEGUNG Wow! Als sich die Türen des Wanderbusses öffnen, geben sie sehr effektvoll den Blick direkt auf die Landschaft frei. Es ist ein bisschen so wie in einem Edelrestaurant, wenn der Kellner theatralisch die Haube vom Teller hebt. Nur bekommen wir heute keine kunstvoll arrangierte Speise kredenzt. Dafür eine malerische Komposition aus sanften Hügeln, Feldern, Wäldern und den bewaldeten Kuppen von Tafelbergen. Rauenstein, Naundorf, Königsnase, Obervogelgesang und Schloss Sonnenstein sind die Wegmarken der achten Etappe des Malerwegs, die nach etwa 14 Kilometern in Pirna endet. Die Orientierung ist denkbar einfach: Wir folgen dem geschwungenen , das Malerwegswanderer verlässlich durch die Region führt. Zunächst geht es geradeaus über einen Feldweg, an dessen Ende sich der imposante Rauenstein (304 Meter) erhebt. An seinem Fuß biegt der Weg in den Wald und führt über Treppen im Schatten hoher Bäume hinauf bis zum felsigen Gipfel des Tafelbergs. Faszinierend sind die vielfältigen Muster und Strukturen im Gestein, erhebend die Ausblicke beiderseits des 600 Meter langen Felsmassivs, das sehr effektvoll genau dort in der Landschaft liegt, wo die Elbe ihren schönsten Bogen fließt. Der Rauenstein-Gratweg gehört zu den Wanderhighlights des linkselbischen Gebiets. Immer wieder schweift der Blick nach rechts über den Fluss in Richtung Nationalpark, hinüber zur Bastei, den historischen Sandsteinbrüchen und den Felswänden der Vorderen Sächsischen Schweiz. Links lockt das Reich der Tafelberge mit seinen majestätischen Erhebungen. Für Kinder ist der Rauenstein mit Treppen, Leitern, Der Weg zum Rauenstein beginnt in Weißig. Sebastian Thiel/ THIEL Creative Content Enge Felswände, steile Treppen: Der Rauenstein-Gratweg verspricht ein familienfreundliches Wanderabenteuer.

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