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Gepostet on Okt 18, 2017 in Region, Reiseerlebnisse, Winter | 1 Kommentar

Die Sächsische Schweiz ist auch im Winter eine Reise wert

Die Sächsische Schweiz ist auch im Winter eine Reise wert

Was kann man in der Sächsischen Schweiz im Winter machen? Viele werden wohl denken, da ist doch nix los. Wir waren da und haben das mal getestet.

Als erstes kann man das machen, was man auch den Rest des Jahres macht: Wandern. Die meisten Wanderwege sind begehbar. Auch bei Schnee. Man sollte sehr gutes Schuhwerk haben und Stöcke und evtl. Spikes, aber man kann wandern. Ob mit oder ohne Schnee. Und man kann irgendwo einkehren.

Viele Bauden sind auch im Winter geöffnet. Die eingeschränkten Öffnungszeiten sind meistens gut lesbar am Anfang des Weges ausgeschildert, so dass man keine böse Überraschung erlebt. Auch das Speisenangebot kann kleiner sein, aber es gibt auf jeden Fall heiße Getränke zum Aufwärmen oder kalte zum Durst löschen. Tipp: Einfach mal länger bleiben, auch wenn die Baude schon zu macht und den Sonnenuntergang genießen!

Und man kann Sehenswürdigkeiten besichtigen. Auch das geht im Winter. Die Bastei sieht etwas bezuckert auch toll aus. Eventuell sind einige Wege eingeschränkt begehbar. Aber ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Hotel und Panoramarestaurant sind geöffnet, so dass man auf jeden Fall auch hier Unterschlupf findet zum Aufwärmen oder zum Hunger und Durst stillen.

Auch der historische Personen-Aufzug in Bad Schandau ist im Winter ein Ausflugsziel. Der Aufzug fährt mit eingeschränkten Zeiten aber oben angekommen, kann man weiter wandern oder sich in der Baude niederlassen.

Die Festung Königstein hat ebenfalls geöffnet und ist auf jeden Fall ein lohnendes Ausflugsziel. Man kann  die Anlage mit oder ohne Führung besichtigen.

Im Winter findet dort sogar das Carcassonne-Fantreffen statt und man kann in den alten Mauern stundenlang spielen. Ein Spaß für die ganze Familie.

 

Spaß macht auch die Besichtigung vom alten Brunnen. Wie lange dauert es wohl, bis ein Liter Wasser am Fuß des Schachts angekommen ist? Oder der Besuch vom Tiefkeller. Wie viele Gänge und Treppen gibt es hier? Langweilig wird es auf keinen Fall.

Und falls man eine Pause braucht: In der mittelalterlichen Schenke brennt gemütlich ein Feuer und es gibt deftiges Essen.

Das Winterdorf ist auch einen Ausflug wert. Am Feuer kann man Glühwein trinken oder im Holzzuber baden. Zusätzlich gibt es ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Filmabend, Sehtraining, Yoga, Bildgrabend oder Live-Musik.

Wie wäre es mit einem Photowalk? Dabei kommt man nicht nur vor die Tür und in schöne Gegenden sondern kann sich auch mit Gleichgesinnten austauschen und mal so richtig dem Hobby der Fotografie frönen.

Habt Ihr schon mal Bogenschießen probiert? Auch das geht im Winter. Ja, auch im Schnee. Aber wer nicht frieren mag, kann ja gleich mal ein Probetraining in der Halle belegen. Die Konzentration auf das Ziel soll ja ungemein entspannen und vom Alltag ablenken.

Oder Ihr spaziert mal ganz in Ruhe durch Pirna. Menschenleer und ohne Tische und Stühle oder Werbeaufsteller sind die Gassen und Straße noch schöner. Man kann in Ruhe die wunderschönen alten Häuser bewundern und die Türen bestaunen. So hat die Stadt gleich eine andere Wirkung. Und vielleicht entdeckt man dann das ein oder andere Kleinod, was einem im Sommer nicht so auffällt und kehrt in ein Café oder Restaurant ein. Da gibt es auch im Winter einiges feines zu entdecken. Mit einer Tasse heiße Schokolade oder einem speziell gerösteten Kaffee kann man es sich gemütlich machen. Noch eine handgemachte Praline dazu oder ein Stück frisch gebackener Kuchen. Zum Beispiel eine Eierschecke… Das ist was für Genießer.

Und wenn das Wetter nicht ganz so toll ist und man partout nicht raus will, kann man trotzdem aktiv werden. Dann eben drinnen.

Habt Ihr schon mal selber Kerzen gemacht? Wie wäre es damit: In der alten Scheune der Kerzenzieherei in Krietzschwitz ist es mollig warm und es duftet nach warmem Wachs. Und die eigenen Kerzen kann man dann verschenken oder sie sind ein schönes Souvenir.

Das NationalparkZentrum hat auch im Winter geöffnet und informiert nicht nur über Wanderwege sondern hat auch ganz viele interaktive Sachen im Angebot – nicht nur für Kinder. In den Ausstellungen vergeht die Zeit wie im Flug und man kann sogar noch etwas lernen.

Auch kulinarisch hat der Winter was zu bieten. Jetzt schmeckt das Regionalgericht der Sächsischen Schweiz so richtig gut. Der Krautwickel. Viele Restaurants haben ihn auf der Speisekarte und es gibt zahlreiche Variationen mit Fisch oder sogar vegan. Unbedingt probieren!!

Jetzt ist auch die Zeit sich etwas Gutes zu tun und mal eine Sauna zu besuchen, ein schönes heißes Bad zu nehmen oder sich eine Massage zu gönnen. Vielleicht mit Kräuterstempeln. Auch hier gibt es zahlreiche Angebote.

Oder man betätigt sich sportlich. In Pirna gibt es ein großes Sportzentrum mit zahlreichen Sportarten wie Tennis, Squash, Badminton, Billard, Tischtennis, Tischfußball, Fitnessgeräten und vielen verschiedenen Kursen wie Yoga, Zumba oder Rückengymnastik.

Wer es lieber ruhig mag, kann ja seine Nase in ein Buch stecken und mal so richtig schmökern. Wir haben da verschiedene Orte gefunden, wo man Bücher bekommen und andere, wo man sie lesen kann. Und noch spannender wird es, wenn man etwas von einem Sächsischen Autor liest oder gar ein Buch, was genau hier in der Gegend spielt.

Noch nicht genug? An fast jedem Wochenende im Januar und Februar gibt es irgendwo Schifferfastnacht. Ein uralter Brauch. Mit Umzug und selbstgebastelten Wagen und allen wichtigen Rollen.

Die Sächsische Schweiz im Winter? Nix wie hin!!

Gastbeitrag: Monika Meurer

Fotos: achimmeurer.com

Interessiert? Dann findest du hier unsere Winter-Angebote: www.saechsische-schweiz.de/wintertraum.

1 Kommentar

  1. Hallo,

    als alter Zittauer und seit Jahren wohnhaft an der Ostsee, zieht es uns immer wieder mal in die Sächsische Schweiz. Eine traumhafte Landschaft mit Fitness- und Entspannungsgarantie.
    Ein schöner Beitrag Frau Meurer – vielen Dank.

    Ihr Detlev Kloppot

    (1)

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