Auch heute noch ist er ein gern gesehener Gast in den Kinderzimmern der Welt: der Hohnsteiner Kasper. Im sächsischen Hohnstein, dem Puppenspielerort in der Sächsischen Schweiz, erblickte er in den 1920er Jahren das Licht der Welt. Dort wurden zu dieser Zeit Puppenspieler sesshaft. Ebenso wie sein Erfinder Max Jacob. Die Puppenherstel-lung wurde zum Wirtschaftszweig in Hohnstein. Hier begann die Geschichte vom Hohnstei-ner Kasper und seiner Reise in die Welt. In diesem Jahr hätte der Kaspervater seinen 131. Geburtstag gefeiert.

Grund genug, jährlich ein Puppenspielfest zu veranstalten: in diesem Jahr wird es vom

24. bis 26. Mai stattfinden.

Eingeladen werden ca. 20 Gruppen aus ganz Deutschland, die 50 Vorstellungen an zwei Tagen für 2500 bis 3000 Zuschauer aufführen. Die Eröffnungsveranstaltung findet Freitag Abend statt.Auch wenn dieses Hohnsteiner Fest so ganz anders ist – eben kein Festival über mehrere Wochen mit Jury und Bulletin, Urkunden, Pokalen und Preisgeldern, so ist der Charakter doch einmalig in der Festivalszene. Gespielt wird auf der Burg Hohnstein, in kleinern Spielstätten und dem Burgsaal, im Burghof, im Burggarten und dem Puppenspielhaus.

Das Hohnsteiner Puppenspielfest wird von der Stadt Hohnstein, dem Freistaat Sachsen und dem Landkreis Sächsische Schweiz gefördert und findet einmal jährlich Ende Mai an einem Wochenende statt.

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