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Gepostet on Aug 7, 2014 in Kulinarisches, Medien, Region, Videos |

Köstliche Tröpfchen aus der Sächsischen Schweiz

Wie schmeckt eigentlich das Elbsandsteingebirge? In kleinen Manufakturen der Sächsischen Schweiz werden leckere Tröpfchen gebraut, destilliert und angesetzt.

 

(c) Geist von RathenEdelgeister aus Rathen

In der Destillerie „Geist von Rathen“ veredelt Klaus-Peter Teutoburg-Weiss Früchte, Kräuter und Gewürze zu preisgekrönten hochprozentigen Tropfen. Die Herstellung der Edelgeister findet in 150 Jahre alten Sandsteingewölben direkt an der Elbe statt. Auf künstliche Aromen und Zucker verzichtet der Rathener Geistermacher aus Überzeugung. Verkostet werden kann das edle Endprodukt auf der Außenterrasse, mit direktem Blick auf den Lilienstein, den markantesten Tafelberg der Sächsischen Schweiz.

Destillerie „Geist von Rathen“ | Kottsteig 3 | 01824 Kurort Rathen | www.geistvonrathen.de

 

Elbsandsteiner (c) ptvElbsandsteiner – erobert die Gipfel

Hergestellt in der Sächsischen Schweiz, erobert der Kräuterlikör das Elbsandsteingebirge. Nämlich in den Rucksäcken der Wanderer, die sich, auf den Gipfeln angekommen, eine kleine Belohnung verdient haben. Die geheime Zusammensetzung beinhaltet 45 verschiedene Kräuter. Damit auch die Daheimgeblieben wissen, wie das Elbsandsteingebirge schmeckt, kann man den Likör in ausgesuchten Geschäften erwerben.

Erhältlich in verschiedenen Gaststätten, Infos hier: www.elbsandsteiner.de

 

Schlossbrauerei Weesenstein (c) ptvSchlossbrauerei Weesenstein

Seit 1999 wird auf dem Schloss in Weesenstein wieder gebraut. Und dabei b(r)aut man auf Tradition. Bereits im Jahr 1510 wurde Bier auf dem Schloss hergestellt. Allerdings wurde die gelbe Köstlichkeit für den Dresdner Hof nur bis 1863 dort produziert. Heute kann man in der Erlebnisgastronomie einen geselligen Abend mit dem Braumeister verbringen: Geschichten lauschen, zur Dudelsackmusik singen, Karten spiele – ganz wie in alten Zeiten! Für das Bier wird übrigens ausschließlich Hopfen aus dem eigenem Anbau verwendet – ganz regional!

Schlossbrauerei Weesenstein | Am Schlossberg 1| 01809 Müglitztal |www.weesenstein.de

 

Feine Brände aus alten Sorten

Von Hand wird das Obst der Streuobstwiesen in Naundorf geerntet und ausgelesen. Gut gepflegte alte Baumbestände liefern Äpfel, Birnen und Pflaumen. Schonend weiterverarbeitet wird aus den Früchten der edle Naundorfer Obstbrand. Viele Wochen wird er gelagert, bis er sein volles Aroma erreicht. Für das Etikett hat eine junge Naundorfer Künstlerin Aquarelle mit Ansichten der Sächsischen Schweiz entworfen. So wird jede Flasche zu einem eigenen kleinen Kunstwerk. Der Obstbrand kann zwar nicht direkt vor Ort, dafür aber im Bad Schandauer Bahnhofsladen Biosphäre, im NationalparkZentrum und auf dem Naturmarkt in Wehlen (immer am ersten Sonntag im September) erworben werden.

Naundorfer Obstbrandmanufaktur, OT Naundorf, 01796 Struppen

 

Bierspezialitäten aus derBöhmischen Schweiz

Ein besonderer Genuss bietet sich seit August 2013 auch im böhmischen Krásná Lípa (Schönlinde), wo man das frisch gezapfte unfiltrierte Bier „Falkenstejn“ genießen kann. Helle, dunkle, halbdunkle sowie geschnittene  Biere werden in der Kirnitzsch-Brauerei gebraut. Die Sudkessel stehen neben den Tischen inmitten der Bierstube und das flüssige Gold kommt direkt vom Fass. Der Name Falkenstejn weist auf die Verbundenheit des Braumeisters mit der grenzüberschreitenden Region hin. Nicht nur in Sachsen gibt es einen Felsen, der sich so nennt. Auch in Böhmen findet sich ein Falkenstein. Die Brauerei befindet sich direkt am Marktplatz des Ortes.

Kirnitzsch-Brauhaus | Krinické námestí  7/12 | CZ-407 46 Krásná Lípa | www.krinickypivovar.cz

 

… und noch mehr Braueien in der Sächsischen Schweiz

Eine Minibrauerei nur für den Eigenbedarf der Gaststätte gibt es in Berggießhübel im „Weltenbummler“. Etwas größer, wenn auch nicht weniger züntig verführt das „Brauhaus zum  Gießer“ in Pirna mit einheimischen Bier. Aber auch auf der Burg  Stolpen kann man Selbstgebrautes verköstigen: das sogenannte „Basalter“. Und besonders Nachhaltiges, nämlich Biobier soll es bald in Schmilka geben.