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Gepostet on Sep 12, 2015 in Kultur, Tipp |

Felsenklänge

Felsenklänge

Im Elbsandstein wohnt Musik. Das zeigt die Vielfalt von der Landschaft inspirierter Kompositionen. Das zeigt auch das Spektrum etablierter Festivals in der Region, die mit einem hochkarätigen Konzertprogramm durch das Jahr begleiten.

 

Sandstein & Musik

Festival Sandstein&MusikSeit 1993 lädt das Klassikfestival Sandstein & Musik zu Konzerten an sorgfältig ausgewählten und besonders reizvollen Sandstein-Orten in der Sächsischen Schweiz. Dazu gehören unter anderem der Wehlener Steinbruch, Schloss Weesenstein, die Burg Stolpen sowie die wunderschönen Kirchen in Lohmen, Geising, Papstdorf, Königstein oder Rosenthal.

Künstlerischer Leiter des überwiegend ehrenamtlich organisierten Festivals ist mit Ludwig Güttler seit Anbeginn einer der profiliertesten Solisten der Gegenwart. Namhafte Klangkörper wie der Dresdner Kreuzchor sowie kleine Ensembles und Orchester aus der Region bis hin zu jungen Nachwuchsvirtuosen bieten ein breites Spektrum an Stilen und Epochen von Alter Musik bis Modern Jazz. Schwerpunkt ist und bleibt jedoch die Klassik

Die Konzerte finden im Zeitraum von März bis November statt.
www.sandstein-musik.de

 

Internationaler Bad Schandauer Orgel- und Musiksommer

MusikerSeit 1995 ist der Internationale Bad Schandauer Orgel- und Musiksommer fester Bestandteil des Kulturkalenders der ältesten Kurstadt der Sächsischen Schweiz. Als Gemeinschaftsprojekt der Kantorei Rosenthal-Langenhennersdorf, dem Kammerorchester Heidenau und der Kirchgemeinde Bad Schandau bietet das Festival ein hochwertiges und stilistisch vielseitiges Kulturangebot im schönen Kirchenraum der St. Johanniskirche mit ihrem wertvollem Renaissance-Altar.

Im Zeitraum von Mai bis September finden wöchentlich Konzerte statt. Diese werden nicht allein durch Chöre sondern auch durch Vokalensembles, Gesang und exotischen Instrumenten geprägt.
www.kirche-bad-schandau.de

 

Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch

Stefan Körber_Fotolia_25776341_L_800pxDmitri Schostakowitsch ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Alle seiner zahlreichen Sinfonien, Konzerte, Bühnenwerke und Filmmusiken schuf er in Russland. Alle bis auf eines: das Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110. Entstanden ist es im Sommer 1960 in Gohrisch, dem idyllisch gelegenen Luftkurort im Elbsandsteingebirge. Nach Gohrisch kam er nur noch ein weiteres Mal: 1972, drei Jahre vor seinem Tod.

Um Schostakowitschs Aufenthalte in Gohrisch zu würdigen, wurde im Jahr 2009 der Verein „Schostakowitsch in Gohrisch“ gegründet. Mit den Internationalen Schostakowitsch Tagen Gohrisch richtet er seit September 2010 jährlich ein Festival zu Ehren des Komponisten aus. Es ist das einzige regelmäßige Schostakowitsch-Festival weltweit. Mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden steht den Initiatoren seit Anfang an eines der führenden Orchester der Welt zur Seite.

Neben Konzerten, in deren Zentrum die Aufführung des in Gohrisch entstandenen Streichquartettes steht, wird das dreitägige Festivalprogramm ergänzt durch Gesprächsveranstaltungen mit Künstlern und Zeitzeugen sowie Lesungen, Vorträgen und Führungen.
www.schostakowitsch-tage.de