Das Regionalgericht der Sächsischen Schweiz sind Krautwickel. Wir haben uns mal angesehen, wie die gemacht werden. Und entführen euch mit ein paar Fotos in die Geheimnisse der Krautwickel-Kochkunst.

Auf gehts:
Wasser mit Salz und Kümmel für den Weißkohl aufsetzen.

Vom großen Kohlkopf den Strunk entfernen.

Kartoffel schälen und zum Kochen aufsetzen.

Ein trockenes Brötchen zerkleinern und in Wasser einweichen. Einen Teller zum beschweren darauf legen.

 

Den ganzen Kohlkopf in das kochende Wasser geben.

Für das Hackfleisch Zwiebeln klein schneiden und frischen Majoran hacken. Frische Petersilie fein schneiden und ein Ei und etwas Salz sowie einen Löffel Senf hinzugeben. Das aufgeweichte Brötchen auspressen und hinzugeben. Und dann alles sorgfältig vermischen.

Mittlerweile lassen sich die Kohlblätter vom Kopf lösen. Die Blätter noch kurz weiter kochen lassen und dann in kaltem Wasser abschrecken.

Die Rippe aus den Kohlblättern heraus schneiden.

Zwei bis drei Blätter übereinander legen und etwas Hackfleischmasse darauf geben.

Die Krautwickel falten und fest zusammen rollen.

Hier der Vorgang noch mal in Bewegung:

Anschließend die Krautwickel in eine Auflaufform legen und in den Ofen geben.

Für die Soße das innere vom Kohlkopf klein schneiden und in etwas Öl scharf anbraten. Ab und zu mit etwas Wasser ablöschen und weiter anbraten.

Etwas Mehl mit Butter verrühren.

 

Für den Kartoffelpüree etwas Milch erwärmen.

Das Wasser der gekochten Kartoffeln abgießen und pressen.

Etwas Salz und Muskatnuss dazu geben.

Die warme Milch hinzugeben und vorsichtig alles vermischen.

Inzwischen sollte die Soße richtig schön braun sein. Mit der Mehlbutter binden.

Die Krautwickel nehmen im Ofen immer mehr Farbe an, bis sie auch richtig schön braun sind.

Die Krautwickel noch einmal kurz zu der Soße geben, damit sie den Geschmack annehmen können.

Den Kartoffelpürree auf einem Teller anrichten.

Und den Krautwickel darauf legen.

Etwas Soße dazu geben.

Und mit etwas frischer Petersilie garnieren.

Fertig!!

Dazu passt ein sächsischer Wein. Zum Beispiel ein Grauburgunder.

Guten Appetit!

Ob es schmeckt???

Danke an das Romatikhotel in Pirna und den Küchenchef Sven, dass wir ihm über die Schulter und in den Kochtopf gucken durften.

Wer die Krautwickel in der Sächsischen Schweiz probieren möchte, kann dies auch bei der Krautwickel-Tour tun.

Die Krautwickel heißen auch Kohlroulade oder Krautroulade und jede Familie hat wohl ihr eigenes Rezept. Wie bereitet Ihr sie zu?

 

Gastbeitrag von Monika Meurer

Alle Fotos © WaltzingMeurers

 

 

 

 

 

 

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