Malerweg im Elbsandsteingebirge

41 Malerweg – 6. Etappe www.saechsische-schweiz.de 42 Malerweg – 6. Etappe www.malerweg.de Abstecher: A Kaiserkrone: Tafelberg, an dessen Fuß ein großer Felsblock liegt, der in Caspar David Friedrichs berühmtem Gemälde »Der Wanderer über dem Nebelmeer« verewigt wurde; verschiedene Aussichtspunkte sind über Eisenleitern erreichbar (0,6 km | 20 min) B Zirkelstein: etwa 40 Meter hoher Sandsteinfelsen auf einem kegelförmigen Fundament, kleinster (aber bis zum Gipfel mit einer schönen Aussicht begehbarer) Tafelberg der Sächsischen Schweiz (1,9 km | 1 h) C Kohlbornstein: bietet von seiner luftigen Aussichtskanzel ein Panorama vom Papststein im Westen über Lilienstein, Schrammsteine und Winterbergmassiv im Osten (3 km | 1:30 h) D Kleinhennersdorfer Stein: mit der Eis- und der Lichterhöhle (2 km | 1 h) * Bei den Gastgebern und in den Informationsstellen entlang dieser Etappe ist das Motiv als Sammelpostkarte gratis erhältlich. Wanderung mit Hund Die Umwanderung des Papststein und Gohrisch ist möglich, um Eisenleitern zu vermeiden. Wintermorgen auf dem Gohrisch Morgennebel an der Papstdorfer Kirche Zirkelstein und Rosenberg über der Reinhardtsdorfer Flur vom Wolfsberg aus gesehen Der historische Malerweg fand einst am Prebischtor und dem malerischen Grenzort Herrnskretschen (Hřensko) seinen Abschluss. Von dort fuhren die Künstler mit dem Boot elbabwärts zurück und machten am Lilienstein bzw. an der Festung Königstein nochmals Station. Der heutige Malerweg führt auch auf der linkselbischen Seite entlang, wo sich dem Wanderer gänzlich andere Landschaftseindrücke bieten. Krippen: Hier lohnt sich ein Abstecher zur Elbe, denn die Blickbeziehungen am Fluss sind altberühmt. Aus der Zeit des dreimonatigen Aufenthalts Caspar David Friedrichs in Krippen blieb die Zeichnung jenes Felsblocks erhalten, der später Bestandteil seines berühmten Ölgemäldes »Der Wanderer über dem Nebelmeer« wurde. Für die bekannte Bergmalerin Irmgard Uhlig war das Gemälde »Felsenlandschaft im Elbsandsteingebirge« (siehe Seite 25) übrigens sein »ausdrucksstärkstes Felsenbild«,das »den Höhepunkt der romantischen Landschaftsdarstellung« charakterisiere. Adrian Zingg (* 15. April 1734 in St. Gallen, † 26. Mai 1816 in Leipzig) kam 1766 nach einer künstlerischen Ausbildung als kurfürstlicher Hofkupferstecher und Lehrer an die neu gegründete Kunstakademie nach Dresden. Bei Wanderungen durch das Elbsandsteingebirge schuf er zahlreiche Zeichnungen als Grundlage für Sepiablätter, Kupferstiche und Radierungen. Zingg gilt als Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei. Der hier abgebildete Sepia-Kupferstich zeigt, wie Zingg einerseits nach topografischer Genauigkeit strebt, doch andererseits Elemente der Landschaft dramatisch überhöht. KUNST AM MALERWEG anonym, »Ansichten aus der Sächsischen Schweiz«,(Hirschmühle) Stahlstich, 1851 Adrian Zingg, »Schandau elbabwärts«, Kupferstich, Sepia, um 1800 * Ernst Hasse, »Schandau mit dem Winterberge«, Lithografie, Mitte 19. Jhd. Elbtal bei Krippen mit Blick nach Bad Schandau Jacqueline Günther Yvonne Brückner Kenny Scholz Yvonne Brückner Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz

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