Malerweg im Elbsandsteingebirge

37 Malerweg – 5. Etappe www.saechsische-schweiz.de 38 Malerweg – 5. Etappe www.malerweg.de Abstecher: AArnstein: bedeutende Raubritterburg, ist nur noch an wenigen Resten und einem Wasserspeicher erkennbar, schöne Aussicht (1 km | 30 min) B Kleinsteinhöhle: zweitgrößtes Felsentor der Sächsischen Schweiz mit faszinierendem Ausblick (0,2 km | 10 min) C Großes Pohlshorn: eindrucksvolle Aussicht an der Spitze einer langgezogenen Felsformation (0,2 km | 8 min ) D Goldsteinaussicht: bietet einen schönen Rundblick über den Talkessel (0,1 km | 4 min). E Kipphornaussicht: grandioser Panoramablick über fast die gesamte Sächsische Schweiz (0,4 km | 15 min) FBad Schandau: Besonders lohnenswert sind die Besichtigung des NationalparkZentrums oder ein Besuch in der Toskana-Therme (6,5 km | 2:30 h). * Bei den Gastgebern und in den Informationsstellen entlang dieser Etappe ist das Motiv als Sammelpostkarte gratis erhältlich. Winter an der Kirnitzsch Herbstmorgennebel am Arnstein Mondaufgang im Herbst über dem Großen Winterberg Arnstein: Auf dem Arnstein befand sich vor Jahrhunderten eine mittelalterliche Felsenburg, das »Ottendorfer Raubschloss«. Ihre Reste waren ein beliebtes Motiv der Maler des 19. Jahrhunderts. Adrian Zingg und Ludwig Richter haben die Arnsteinhöhle in Kupferstichen festgehalten. Etwas versteckt findet man hier eine Felszeichnung aus längst vergangenen Tagen. Kleinstein: Das Motiv der Kleinsteinhöhle wurde von Ludwig Richter zwischen 1816 und 1818 bei seiner Reise durch die Sächsische Schweiz gezeichnet und später als Kupferstich veröffentlicht. Großer Winterberg: Der Große Winterberg gehörte frühzeitig zu den bevorzugten Zielen der Maler und Naturliebhaber. Auf historischen Darstellungen ist häufig unbewaldete Landschaft zu sehen. Mittlerweile hat sich das Landschaftsbild dank früher Naturschutzbemühungen von der einst extensiven Waldwirtschaft erholt. Adrian Ludwig Richter (* 28. September 1803 in Dresden, † 19. Juni 1884 in Loschwitz bei Dresden) gehörte zu den bedeutendsten spätromantischen Künstlern in Deutschland. Nach Reisen durch Frankreich und Italien unterrichtete er einige Jahre an der Zeichenschule der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meissen. Ab 1836 lehrte er an der Dresdner Kunstakademie. Bekannt ist er vor allem für seine zahlreichen Illustrationsgrafiken, in denen er liebevoll das Leben der einfachen Leute festhielt. Der hier gezeigte Kupferstich belegt Richters Begabung für idyllisch-detailreiche Schilderungen. KUNST AM MALERWEG anonym, Aussicht vom Großen Winterberg Adrian Ludwig Richter, »Schmilkaer Mühle«, Kupferstich, 1823* Mühlenhofensemble in Schmilka Anschlussweg zum Malerweg von Hinterhermsdorf bis Mühlschlüchte (2,7 km | 1 h) Hinterhermsdorf/Dorfplatz – Oberer Hirschewaldweg (grüner Strich) – Mühlschlüchte (grüner Strich) – Malerweg. von Sebnitz zur Neumannmühle (8 km |3 h) Sebnitz, Marktplatz – Hertigswalder Straße – Hubenberg – Sauers Ruh – Panoramaweg bis Abzweig »1. Kurve« (roter Strich) – nun nach gelbem Punkt bis Lichtenhain – (grüner Punkt) – Knechtsbach – Knechtsbachtal (gelber Strich) – Flößersteig zur Neumannmühle – Malerweg. Philipp Zieger Iven Eissner Britta Prema Hirschburger Torsten Rogge Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz

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