Malerweg im Elbsandsteingebirge

33 Malerweg – 4. Etappe www.saechsische-schweiz.de 34 Malerweg – 4. Etappe www.malerweg.de Abstecher: A Carolafelsen: höchster Gipfel der Affensteine, bietet eine herrliche Aussicht (1,3 km | 45 min). B Himmelsleiter: führt zwischen zwei Felswänden in vielen Stufen direkt auf das Plateau über der Kuhstall-Höhle. Hier befand sich im 15. Jahrhundert die Felsenburg Wildenstein, die 1442 geschleift wurde, da ihre Besitzer, die Berka von Duba, als Raubritter die Gegend unsicher gemacht hatten. Die Aussicht vom Plateau lohnt den Aufstieg; am Fuße des Felsens kann können Sie danach noch durch das enge »Schneiderloch« kriechen. (0,1 km, 5 min) C Sebnitz: die Evangelisch-Lutherische Stadtkirche als ältestes Baudenkmal der Stadt. Sebnitzer Kunstblume: Hier erfährt man vieles über die Tradition der Kunstblumenherstellung. (10 km, 3,5 h) * Bei den Gastgebern und in den Informationsstellen entlang dieser Etappe ist das Motiv als Sammelpostkarte gratis erhältlich. Ein sonniger Wintertag mit Blick in den Schmilkaer Kessel Typische Erosionsspuren am Großen Schrammtor Sonnenaufgang über dem Nebelmeer in den Schrammsteinen Kirnitzschtal: Im Kirnitzschtal wechseln sich wilde Felspartien und liebliche Talweitungen mit Wiesen ab. Mehrere Mühlen luden Reisende zur Einkehr ein und entwickelten sich zunehmend zu ansehnlichen Gasthäusern. Schrammsteine: Die Schrammsteine werden oft als Herzstück der Sächsischen Schweiz betrachtet. Vor 200 Jahren wurde der schwer zugänglichen Wildheit ihrer Umgebung wohl noch übergroßer Respekt entgegengebracht, denn es gibt vergleichsweise wenige bildnerische Darstellungen dieser Felsformation. Lichtenhainer Wasserfall: Hier wird seit 1830 ein Bächlein mit einem aufziehbaren Wehr angestaut, sodass sich nach dem Öffnen der Stauanlage ein kräftiger Wasserfall in die Tiefe ergießt. Wer es sich leisten konnte, ließ sich von hier aus mit Lasttieren oder in der Trage zum Kuhstall hinauftragen. Kuhstallhöhle: In der gewaltigen Schichtfugenhöhle des Kuhstalls fanden die Maler ein Naturphänomen von größter emotionaler Wirkung auf den Menschen. Johann Carl August Richter, »Kuhstall«, Kupferstich, altkol., 1. Hälfte 19. Jhd.* Ludwig Richter, »Buttrisch´s Mühle im Kirnitzschtal«, altkol. Johann Carl August Richter (* 29. März 1785 in Dresden, † 1853 in Dresden) war Landschafts- und Architekturzeichner, Maler, Radierer, Kupferstecher und Lithograph. Seine Bildmotive fand er besonders in Sachsen; die meisten seiner detailgetreuen Veduten zeigen Ansichten von Dresden und seiner Umgebung. Richter selbst stach/radierte nur die Umrisslinien und gab Anweisungen, wie darauf spezialisierte Hilfskräfte (wohl meistens Studierende an der Dresdner Kunstakademie oder Meißener Porzellanmaler) ein darüber zu legendes, feines Aquarell auszuführen hatten. Durch die Unterschiede in dieser Ausführung wurde letztlich jedes Blatt ein Unikat. anonym, »Gasthaus Lichtenhainer Wasserfall«, Lithografie, ca. 1850. KUNST AM MALERWEG Kuhstallhöhle am »Neuen Wildenstein« Wanderung mit Hund A1 Die Dorfbachklamm kann über einen bequemen Wanderweg zur Ostrauer Mühle umgangen werden, der links abzweigt. A2 Die Umgehung des Jägersteigs ist über den Elbleiten- und den Zeughausweg möglich. A3 Eine Umgehung der Leiter am Kuhstall ist über den Hinteren Kuhstallweg (roter Strich) möglich. Anschlussweg zum Malerweg von Bad Schandau über Ostrau (5 km | 1,5 h) Markt Bad Schandau – Ostrauer Fahrstuhl – Ostrau – Falkensteinstraße – Malerweg. Stefan Junghannß Sebastian Thiel Achim Meurer Martin Göhring Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz

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