29 Malerweg – 3. Etappe www.saechsische-schweiz.de 30 Malerweg – 3. Etappe www.malerweg.de Abstecher: A Gautschgrotte: eine hohe Felswand, die an zwei übereinander liegenden großen Quereinschnitten weit überhängt und einen imposanten Anblick bietet (0,2 km | 5 min) B Napoleonschanze: französische Feldbefestigung von 1813 ; schöne Panorama-Aussicht von der aus einst drei Geschützstellungen das Polenztal sicherten (2,1 km | 1 h) C Waitzdorfer Höhe: bietet einen wirklich großartigen Rundblick (2,5 km | 1 h) D Goßdorfer Raubschloss: die Reste des einstigen Raubritternestes Burg Schwarzenbach (1,2 km | 30 min) E Adamsberg: faszinierender Ausblick über die Sächsisch-Böhmische Schweiz und das Osterzgebirge (1,1 km | 30 min) * Bei den Gastgebern und in den Informationsstellen entlang dieser Etappe ist das Motiv als Sammelpostkarte gratis erhältlich. Burg Hohstein im Winter Panoramablick vom Adamsberg bei Altendorf Die Waitzdorfer Aussicht – einfach nur innehalten und genießen Hohnstein: Schon durch ihre Lage bietet die Kleinstadt Hohnstein einen malerischen Anblick. Die unmittelbare Umgebung der Felsen und tief eingeschnittene Täler zogen die Maler geradezu an. Entsprechend vielgestaltig sind die künstlerischen Zeugnisse; Glanzpunkt ist die eindrucksvolle Burg auf einem Felssporn. Brand: Darstellungen der Brandaussicht existieren unter anderem von Carl August Richter und Adrian Ludwig Richter. In einer nahe gelegenen Grotte kündet eine Inschrift von Moritz August von Thümmel (1738 – 1817) vom überwältigenden Eindruck, den die Landschaftsszenerie auf den Dichter machte. Waitzdorf: Nach steilem Auf und Ab kommt der Wanderer in ein malerisches Dorf mit originalen Umgebindehäusern und wird mit der imponierenden Ochel-aussicht belohnt. Der Blick von hier aus diente bis ins 20. Jahrhundert mehrfach als Bildmotiv, u. a. bei Richard Naumann-Coschütz. Ernst Ferdinand Oehme, »Blick auf die Sächsische Schweiz«, Bleistift, aquarelliert, 1840* Capt. Batty R. Wallis, »Hohnstein«, Stahlstich, 1825 Ernst Ferdinand Oehme (*1797 in Dresden, † 1855 in Dresden), ein bedeutender Maler der Spätromantik, war Schüler zweier herausragender Künstler der Romantik, des Norwegers Johann Christian Clausen Dahl und Caspar David Friedrichs. Mit Ludwig Richter verband ihn eine enge Freundschaft. Oehme schuf zahlreiche poetische Landschaften mit reizvollen Lichtwirkungen. Zu seinen Werken gehören außerdem symbolträchtige Ansichten gotischer Kirchen, Italien- und Alpenmotive sowie Interieurs. Das hier abgebildete Aquarell wirkt in seiner atmosphärischen Leichtigkeit und der Vielfalt der Valeurs zwischen Ocker und Blau nahezu modern. Ludwig Richter, »Brandaussicht«, altkol., undatiert KUNST AM MALERWEG Der Lilienstein und die Festung Königstein von Osten Anschlussweg zum Malerweg von Neustadt ins Sebnitztal auf dem »Götzingerweg« (11,5 km | 4 h) Neustadt, Promenadenweg – Kneipp-Wasseranlage (roter Strich), vorbei an Götzinger Höhe – Stadtwald, weiter bis Abzweig gelber Strich – Krumhermsdorf – Neuhäuser – Lohsdorf – Schwarzbachtal – Sebnitztal – Malerweg. Philipp Zieger Sebastian Rose Yvonne Brückner Jacqueline Günther Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: A. Diesend Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz
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