21 Malerweg – 1. Etappe www.saechsische-schweiz.de 22 Malerweg – 1. Etappe www.malerweg.de Die Wesenitz rauscht im Liebethaler Grund vorbei an ehemaligen Steinbrüchen. Abstecher: A Richard-Wagner-Stätten Graupa: museale Ausstellungen, die an einen Sommeraufenthalt des Komponisten erinnern, bei dem dieser durch Ausflüge in die romantische Umgebung zu Teilen seiner Oper »Lohengrin« inspiriert wurde (3,5 km | 2 h) B Lohmen: Schloß Lohmen, heute u. a. mit Bibliothek und wechselnden Ausstellungen im Rittersaal; Evangelisch-Lutherische Kirche: ein klassizistischer Zentralbau von 1789, sehenswert (1,5 km | 45 min) C Teufelsgrund: ein kleines Abenteuer beim Durchwandern der finsteren Heringshöhle und beim Durchsteigen der Teufelskammer (1,3 km | 30 min) D Wilkeaussicht: beeindruckender Blick über das Elbtal (1,3 km | 40 min) Miniaturpark Kleine Sächsische Schweiz In Dorf Wehlen schlagen nicht nur die Herzen von Eisenbahnfans höher! Der Miniaturpark Kleine Sächsische Schweiz zeigt auf 8000 Quadratmetern die Nationalparkregion ultrakompakt – mit zahlreichen Attraktionen liebevoll repliziert aus Elbsandstein. Die einzelnen Szenen werden durch vielfältige fahrende Verkehrsmittel lebendig. Sogar eine Parkbahn tourt über das Areal! kleine-saechsische-schweiz.de Rast am Richard-Wagner-Denkmal im Liebethaler Grund Traditionelles Gasthaus im Uttewalder Grund * Bei den Gastgebern und in den Informationsstellen entlang dieser Etappe ist das Motiv als Sammelpostkarte gratis erhältlich. Liebethaler Grund: Bereits hier am Ausgangspunkt des Malerwegs entstanden zahlreiche Darstellungen der romantischen Felsenwelt zwischen Liebethal und der einstigen Lochmühle. Lohmen: Künstlerin Andrea Molière gibt in ihrem Atelier am Malerweg mit Ausblick zum Schloss Lohmen, ein romantisches Motiv für Maler, individuelle Kurse oder wird mit den Teilnehmern künstlerisch aktiv entlang des Malerwegs. Uttewalder Grund: Darstellungen des Uttewalder Felsentors markierten Ende des 18. Jahrhunderts einen Umschwung bei der Betrachtung der Landschaft. Caspar David Friedrich suchte in der Gegend mehrere Tage lang die Einsamkeit und skizzierte die Landschaft. Wehlen: Schon immer reizte der idyllische Anblick des Elbstädtchens die Maler. In den damals noch genutzten Steinbrüchen am Elbhang fand der Impressionist Robert Sterl zahlreiche Motive. Heute befindet sich das Atelierhaus von Anne Kern hier, wo sie vom Sandstein inspirierte Bilder erschafft. Robert Sterl, »Steinbrecher«, Öl auf Pappe, 1909/10* Konzert »Sandstein & Musik« im Steinbruch Franz Stadler, »Luck-Mühle im Liebethaler Grund«, Kupferstich, um 1800 Robert Sterl (* 23. Juni 1867 in Großdobritz, † 10. Januar 1932 in Naundorf) gilt als bedeutender deutscher Impressionist. Er wirkte ab 1906 als Professor an der Dresdner Kunstakademie und wurde berühmt durch seine Landschaften, Porträts, Steinbrecher- und Dirigentenbilder. Von 1919 bis zu seinem Tode 1932 bewohnte er ein Wohn- und Atelierhaus in Naundorf. Heute ist es ein faszinierendes Museum, in dem u. a. der Nachlass des Künstlers verwaltet, aufbereitet und teilweise präsentiert wird. Im Gemälde »Steinbrecher« bringt Sterl die Wirkungen von Licht und Farbe in einer dynamischen Komposition eindrucksvoll zur Geltung. Ludwig Richter, »Ottowalder Felsenthor«, Kupferstich, um 1820 KUNST AM MALERWEG Robert-Sterl-Haus, Naundorf/Struppen Anschlussweg zum Malerweg von Pirna (7 km | 2 h) Gelber Punkt: Pirna-Copitz, Posta, Mockethal, Doberzeit, Daube, Liebethaler Grund/Richard-Wagner-Denkmal Philipp Zieger Sebastian Thiel Marco Angermann Silvio Dittrich Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz Sammlung U. u. D. Hasse, Nationalpark Sächs. Schweiz
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